Folge 13 – Pankreaschirurgie im Wandel
Shownotes
Gäste: Prof. Dr. med. Beat Gloor & Dr. med. Anna Silvia Wenning Format: Podcast „IM FOKUS: BAUCHMEDIZIN“ – Folge 13
Kapitel:
- 00:00 – Intro & Thema der Episode: Pankreaschirurgie im Wandel
- 00:38 – Erfahrung trifft nächste Generation
- 01:27 – Entwicklung der Pankreaschirurgie
- 02:12 – Offene und minimalinvasive Chirurgie
- 03:09 – Wissen und Erfahrung sicher weitergeben
- 04:07 – Vertrauen und Teaching-Kultur im Team
- 04:58 – Die nächste Generation der Chirurgie
- 06:43 – Wandel des chirurgischen Berufsbildes
- 08:07 – Arbeitskultur und moderne Chirurgie
- 08:49 – Simulation und chirurgische Ausbildung
- 09:34 – Robotische Pankreaschirurgie und Trainingsprogramme
- 10:00 – Wandel der Behandlungskonzepte
- 10:53 – Zukunft der Robotik
- 11:53 – Teamarbeit statt Einzelkämpfer
- 13:13 – Verantwortung und Erreichbarkeit
- 14:34 – Qualität und Teaching-Kultur
- 15:12 – Kritische Reflexion und Herausforderungen im Gesundheitswesen
- 17:24 – Umgang mit schwierigen Situationen
- 20:42 – Lernen aus Komplikationen und eigenen Daten
- 22:43 – Verantwortung im Team teilen
- 24:27 – Pankreaschirurgie in 10 bis 20 Jahren
- 25:23 – Künstliche Intelligenz in der Chirurgie
- 26:33 – Outro
Takeaways:
- Chirurgisches Wissen muss aktiv an die nächste Generation weitergegeben werden.
- Vertrauen, Teamarbeit und eine starke Teaching-Kultur sind zentral für eine sichere Pankreaschirurgie.
- Simulation und Robotik verändern sowohl die chirurgische Ausbildung als auch die operative Praxis.
- Moderne Chirurgie bedeutet zunehmend gemeinsame Verantwortung statt Einzelkämpfertum.
- Künstliche Intelligenz könnte Chirurginnen und Chirurgen künftig stärker unterstützen, nicht ersetzen.
Weiterführende Informationen & Kontakt:
- Bauchzentrum – Termin & Informationen: https://bauchzentrum-bern.ch/
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Rechtlicher Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.
Transkript anzeigen
00:00:04: Im Fokus.
00:00:06: Bauchmedizin, Menschen, Klinik und Geschichten aus dem Innersten des Bauchzentrums.
00:00:13: Der Podcast für ein gutes
00:00:15: Bauchgefühl
00:00:18: zwischen jahrzehntelanger Erfahrung und neuen Perspektiven.
00:00:23: Professor Beat Glor, Chefarzt und Doktorin Anna Wenning Oberärztin spezialisiert in der Pankreas-Kirurgie redet über Verantwortung, die Weitergabe von Wissen Und über die Zukunft der Chirurgie.
00:00:38: Willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Podcasts im Fokus Bauchmedizin und ein weiteres Mal eine sehr spezielle Edition.
00:00:46: Ich freue mich sehr, dass wir heute zwei Gäste hier haben.
00:00:51: Auch etwas wenn hinter die Fassaden von der Chirogie hinschauen.
00:00:55: Wir haben bei uns Professor Bea Glor, er ist Leiter der Pankias Chirurgy Eine Schatzanerfahrung über Jahrzehnte.
00:01:03: Nehmt mich dann sehr wundern, was du aus dem uns sprechen kannst und den Danau Wenning, der sich mit einem Gleichthema befasst und in seine Fussstapfe treten wird.
00:01:14: Hoi Arna, hoi Beat!
00:01:17: Hallo, hallo!
00:01:18: Ihr seid freut mich sehr.
00:01:20: Ich hatte vorhin gesagt einen jahrdekadenlangen Erfahrung bei Beat.
00:01:25: Wann hast du angefangen mit Kürgi?
00:01:27: Mit Georgie angefangen, habe ich im ... ... eighty-eight.
00:01:33: Ich hatte den Facharzt beim ninety-vier.
00:01:35: Und seit dem ninety-eight beschäftige ich mich unter anderem mit Bankeras Erkrankungen.
00:01:44: Ah du hast einiges gesehen in deiner Karriere?
00:01:46: Das darf man sagen vom traditionellen Chirurg von ganz früher bis zu modernen feingeschliffenen Techniken und er hat es auch am Ausgib mitgebracht.
00:01:55: Genau ich habe als ... Assistent, junger Oberarzt, die Einführung der Leproskopie in der Wissere Alkyrogie erlebt.
00:02:03: Ja, ich war von Anfang an dabei und jetzt in den letzten Jahren noch eine Einführungen der robotischen Alkyrogie.
00:02:10: Das hat sich viel bewegt.
00:02:12: Anna, du profitierst von dem ja auch, seit du zum späteren Zeitpunkt angefangen hast.
00:02:17: Minimale, welche Techniken sind für dich eigentlich?
00:02:20: nichts extraordinairees wie ... Ist es sehr spannend eigentlich?
00:02:24: Oder ist für dich das offene Vorgehen von ganz früher noch ein Stellenwerb oder nicht unbedingt?
00:02:30: Ich denke effektiv, dass wir sagen dürfen mit meiner Generation, dass die minimalinvasiven Techniken aufgewachsen sind.
00:02:40: Auf der anderen Seite ist Punk ja tatsächlich immer noch Bauchspeicheldrösen-Operation relativ... Vom Wesen des Eingriffs relativ lange auch eine offene Tradition noch geblieben.
00:02:52: Und es gibt auch immer noch Situationen, wo wir offene Eingriffe durchführen und deswegen darf ich glaube sagen... Es ist mir jetzt nicht so gegangen dass sich eigentlich die offenen Eingrüffe nicht mehr gelernt habe oder viel weniger gesehen habe im Vergleich wenn man vielleicht bei einem anderen Organ sich spezialisiert.
00:03:09: Wir haben vorhin gesagt, es geht so langsam weiter.
00:03:15: Wie kann man sicherstellen, dass in einer guten Qualität weitergegeben wird?
00:03:23: Das ist eine sehr gute Frage und grundsätzlich in der Chirurgie wichtig und auch schwierig.
00:03:30: Man muss die nächste Generation Weiterbilder fortbilden.
00:03:36: Die müssen das lernen Patienten.
00:03:41: Man hat heutzutage viele Simulationsmöglichkeiten, wenn ich beispielsweise an die Einführung des Robotern denke.
00:03:49: Da haben wir gemeinsam im Team die Kurs gemacht, damit wir früher viel Erfahrung haben mit dem ... Es ist zeitintensiv und man muss sich das stellen.
00:04:01: Aber dann ist es sicher für Patienten.
00:04:04: Auf alle Zähme liegt das abzugehen?
00:04:07: Ja!
00:04:09: Und auch wenn, vielleicht?
00:04:10: Also die
00:04:12: Voraussetzung ist, man muss im Team Vertrauen haben und Sicherheit.
00:04:17: Das haben wir bei uns im Team, dass ich sagen kann, alles was ich weitergebe geht weiter.
00:04:25: Letztlich das Wissen muss in der Klinik bleiben.
00:04:27: Das ist meine Überzeugung.
00:04:29: Wenn ich in absehbarer Zeit in Wohlstand gehe, wird es nicht mit mir weitergehen oder in der klinik.
00:04:38: Weil es so anspruchsvoll ist, sind wir schon lange dran.
00:04:40: Dann hat man schon mehrere Jahre an den Fronten in der Pankerschirurgie und mittlerweile darf man sagen beherrscht die gesamte offene und minimale investifiche Panker-Schirurgien.
00:04:52: Mit dir geht's ja schon weiter!
00:04:54: Du hast eine nächste Generation, wo du wie ein Schuss bildst?
00:04:58: Ja ich muss sagen das macht auch Spaß.
00:05:00: oder richtig schön zu sehen, wie viele engagierte junge Assistenzärztinnen bei uns.
00:05:07: immer wieder, eigentlich wie jeden Tag motiviert sind dazu kommen.
00:05:11: Gerade gestern Abend haben wir es wieder gesehen.
00:05:13: dann kommt jemand doch noch mit zur Operation dazu.
00:05:16: und auch von den Studenten.
00:05:17: ich darf bei uns ja auch die Studenten betreuen Es gibt viele, viele motivierte junge Menschen.
00:05:24: Wir gehört immer schön Sie an.
00:05:26: das Work-Live Balance Modell siehst du jetzt nicht so?
00:05:31: Also, ich denke das gibt es in jeder Generation.
00:05:34: Gibt es Menschen die viel mehr Aufmerksamkeit brauchen oder ein viel mehr Antrieb benötigen und es gibt immer noch ganz viele.
00:05:42: und wo man dann auch eher sieht dass werden vielleicht welche die Chirurgie machen möchten langfristig auf Chirurgen werden Chiruginnen werden die nicht ganz den Standard-Anforderungen vielleicht entsprechen.
00:05:57: Ich
00:05:57: sage, ich muss mich auch wählen!
00:05:58: Das ist ja so eine Two-Way-Street sozusagen.
00:06:01: Man muss können und wählen und man muss akzeptiert werden im Team.
00:06:06: Wie siehst du Bayard von einer?
00:06:07: vielleicht noch einen weiteren... Du hast jetzt einige Chans mitgemacht.
00:06:11: X Y Z alles dabei?
00:06:14: Wie findest du das heute?
00:06:15: Also es hat sich verändert.
00:06:16: Es ist keine Frage.
00:06:17: Aber es ist gut so wie es ist.
00:06:19: Ich habe insofern natürlich noch das einfache, ich habe selber Kinder.
00:06:26: Die sind jetzt im Alter unserer Assistenten und die haben mir immer gesagt was wichtig ist für sie.
00:06:36: Von daher kann ich als Verständnis für diese Generation sagen es macht Freude mit motivierten Leuten zusammen zu arbeiten.
00:06:43: Wie siehst du denn?
00:06:44: dass die Brustbild-Kiolgie im Wandel, das war schon vor vierzehntfünfzig Jahren etwas anders als heute?
00:06:50: Ja.
00:06:50: Der Wandel ist riesig.
00:06:52: Als ich eingestiegen bin, gab es der Chef und dann hat alles entschieden.
00:06:59: Und übrigens auch in dieser langen Zeit von meiner beruflichen Tätigkeit zur Aufkauf der Evidenz ... Wir haben also Assistenten den Begriff Evidence Based Medicine noch nicht gegeben.
00:07:12: Das hat komplik geändert!
00:07:14: Heute reden wir im Team auf Augenhöhe in dem Sinne, dass auch ein Assistent kann sagen.
00:07:21: Ich habe das gelesen, aber ich habe das.
00:07:23: Wie ist es mit diesem?
00:07:24: Das hat sich geändert und doch kann ich sagen, es hat einen guten Gehandel.
00:07:28: Wir wissen also, ob die Priorität nicht eminence-based ist.
00:07:34: Vielleicht vom Arbeitsaufwand her.
00:07:36: Wie siehst du das?
00:07:37: Ja, ich meine so wie das Grund hat es funktioniert.
00:07:40: Damals, als Chirurgische und Assistent einfach nach dem normalen Schaffen noch den Dienst gemacht hat und nach dem Dienst wieder normal geschafft ... Das war damals nicht richtig... Es gab keine Alternative, es war nicht richtig.
00:07:54: Man macht heute nichts, das hat sicher verbessert.
00:07:57: Also hierher ist es ja personellintensiver geworden.
00:08:02: Es braucht mehr Leute zusätzlicher Nachtdienst aber es ist letztlich für die Patientes besser.
00:08:07: Absolut und ich denke auch an oder für eine persönliche Work-Life-Brenze.
00:08:11: Auch wenn sie, dann zeigen durch, wie sich die Gewerke geht doch anders.
00:08:16: Ja, das würde ich auch sagen.
00:08:18: Ich habe wirklich den Wandel in den Jahren mitbekommen dass man zum Beispiel bei sehr langen Operationen nicht mehr den Anspruch haben muss, dass man über acht Stunden genau gleich konzentriert bleiben kann von Anfang bis Ende sondern dass es durchaus fachlich korrekt ist zu sagen nach vier Stunden macht mal zehn Minuten Pause für den Patienten und nicht wie früher Praktisch, dass man keinen Mux machen durfte und keine Pause möglich war.
00:08:48: Ich glaube, das beruht ja auch auf Daten.
00:08:51: Dass man zwischenweist was es Sinn macht.
00:08:56: Simulationen haben wir vorhin angesprochen.
00:08:57: Man kann nicht ganz alles simulieren aber trotzdem gibt es einen der Punkte für die Zukunft, dass wir hier wirklich zuerst den Auserhalt des Patienten versuchten sich aufzrennieren während er vielleicht früher etwas anders
00:09:11: war?
00:09:12: Man kommt sehr nah an die Realität heran, vor allem in den Roboter-Simulationsszenarien.
00:09:20: Da spielt auch künstliche Intelligenz eine Rolle mit.
00:09:23: Man wird immer gewarnt oder einem wird rückgemeldet wenn man Schritte macht, die möglicherweise noch nicht sicher sind.
00:09:29: und das ist ganz sinnvoll.
00:09:31: das zu machen am Modell am Anfang.
00:09:35: Also da gibt es tolle Programme inzwischen.
00:09:36: Das kommt auch.
00:09:37: für die robotische Pankreascheologie werden jetzt richtig Trainingsprogramme aufgebaut, europaweit, für die Assistenzärzte und für die Oberärzte, dass man sich so herantastet an die Technologie hier.
00:09:50: Insgesamt hat sich ja das Feld eigentlich gewandelt richtig minimal evosiv.
00:09:54: Es haben wir schon angesprochen aber nicht nur von der Technik her sondern vielleicht auch von den Ansätzen her.
00:09:58: also wie früher habe ich mich bei einer schweren Buchsprache für unsere Entzündung mehrfach die grösste Operationen gemacht, das eben nachher in den Vorweg
00:10:07: kam?
00:10:08: Ja.
00:10:09: Das hat sich im Jahr ist, dass quasi die grosse Publikation der Konzept geändert hat auf mehrere kleine Schritte als ein grosser zusammengefasst.
00:10:23: Und ja ... Das Minimalinvasiv hat einen klaren Stellenwert.
00:10:28: Wobei man darf sagen, es ist auch heute noch korrekt in gewissen Situationen primär offen zu operieren.
00:10:34: Das ist letztlich der Erfahrung vom Einzelnen bzw.
00:10:38: vom Team.
00:10:39: Wie kommt man zum besten Resultat?
00:10:45: Was denkst du, wo stömmere in den Zwanzigjahren, diesbezüglich?
00:10:49: Wird robotisch sicher alles übernehmen oder nicht?
00:10:53: Sie wird wahr... Erstens war eine ganz schwierige Frage.
00:10:57: Sie
00:10:57: wird wahrscheinlich nur ... mehr machen, mehr Stellenwerte als heute.
00:11:03: Aber dass sie alles übernimmt, denke ich nicht.
00:11:06: Also in der Buchhierologie ... Nein!
00:11:09: Wie sehst du auch noch?
00:11:11: Kann ich mich nur anschließen, das denke ich nie.
00:11:14: Es gibt ja immer diese ... Sorge aus der Bevölkerung, dass der Computer oder der Roboter Schritte richtig übernimmt.
00:11:21: Das ist ja nicht so sondern er übernimmt unsere Tätigkeiten in vielleicht einer höheren Präzision oder gibt uns Informationen in einer größeren Auflösung.
00:11:30: aber das heißt in keiner Weise, dass auf den Chirurg oder Chirurgen verzichtet werden kann.
00:11:35: Absolut und ich glaube die Erfahrung, wo man gewöhnt und da bin ich auch gut im Zusammenspiel, was du jetzt vorhin gesagt hast, ist essentiell anders geht es nicht.
00:11:42: Jetzt vielleicht auch noch ganz kurz, wo du vor dem Anspruch hast ein Wissen oder das Brustbildchirurg bezüglich Zeit und Einsatz.
00:11:51: warst du da eine Änderung?
00:11:54: Letztlich verteilt man vielleicht Verantwortung auf mehrere Schultern.
00:11:58: Geht das überhaupt oder stimmt das überhaupt?
00:12:01: Also es braucht ... Man kann in der heutigen komplexen Chirurgie nicht mehr ein Einzelkämpfer sein.
00:12:08: Man muss es können auf mehrere Schulteren verteilen.
00:12:11: Und das ist die Aufgabe des Teams.
00:12:15: Es ist nach wie vor zeitintensiv.
00:12:17: Es ist mehr als ein normaler Job, denn man muss nachts und Wochenend verfügbar sein.
00:12:24: Aber letztlich ist das Team wichtig, dass man sich gegenseitig vertreten kann und dann abgeben
00:12:33: kann.
00:12:33: Du hast vorhin gesagt, Notfall-Wochenende hat mir das Leben neben der Chirurgie
00:12:39: getragen.
00:12:40: Ja, ja.
00:12:42: Was man auch in dieser langen Zeit muss sagen, die ich jetzt überblicke ... Als ich als Assistent angefangen habe, gab es noch kein Mobiltelefon.
00:12:51: Das ist ganz etwas anderes als wenn man Dienst gehabt hat.
00:12:54: Heute ist man eine sehr grosse Bewegungsfreiheit, weil man immer erreichbar
00:13:02: ist.
00:13:02: Also ist das gut oder schlecht?
00:13:04: Das hat viel Vorteil für die Dienst.
00:13:07: Und wenn's einem zu viel ist, stellt man das Telefon ab.
00:13:10: Letztlich hat es mehr Vorteile als noch
00:13:13: nicht.
00:13:14: Ist was auch so?
00:13:15: Ich frage mich bewusst immer ein bisschen an Generationenwechsel.
00:13:19: Im Grunde ja ... Also im Grunde, wenn ich jetzt angefangen habe zunehmend mehr Verantwortung zu übernehmen ist man einfach wohler.
00:13:26: Wenn man weiß dass man erreichbar ist für sehr spezialisierte Fragestellungen für Patienten von denen man den Situs kommt wo man weiß wie es im Bauch aussieht wo sind vielleicht die Gefahrenstellen da ist das einfach gut dass man weiß man ist erreichba und man könnte auch kommen
00:13:40: Aber man ist dann aber erreichbare oder?
00:13:42: Das ist natürlich ein anderes
00:13:44: Ja und ich glaube das ist am Ende das was man vielleicht ein bisschen wollen muss.
00:13:47: also Ich glaube wenn Wenn man die Arbeit nicht mag, dann macht man keine Chirurgie.
00:13:52: Das
00:13:53: ist auch das, was man sieht bei Leuten, die am Anfang stehen.
00:13:58: Wir merken ja relativ gut, dass es Leute sind, die ein Feuer haben für Chirurgy und nicht.
00:14:03: Und da kann man niemandem aufzwingen, letztendlich.
00:14:07: Aber wenn man jetzt zum Beispiel das Pankras anschaut ... Auch wenn man gute Pankrass-Chirurgies macht, kann man etwas nicht heilen an den Pankraßen.
00:14:16: Dann muss eine Portose, die das Pankas auch beherrscht.
00:14:20: Man muss mehr leisten.
00:14:22: Das ist so.
00:14:23: Und dann hilft das Telefon, wenn man erreichbar ist.
00:14:27: Aber dafür haben wir bessere Resultate.
00:14:28: Das zeigen kann man nachweisen über hunderte Patienten in den letzten Jahren.
00:14:34: Es ist auch eine Art von Chirurgie, an der Chirurgy und Chirugin wirklich noch ein Rohr spielt?
00:14:39: Das ist nicht so, dass das abgelöst werden kann von einer Vor- und Nachbehandlung.
00:14:43: Die Qualität der Chirurgie muss stimmen, sonst ist es vorbei.
00:14:48: Ja, das ist genau so.
00:14:50: Darum ist es wichtig, dass man hier ein gutes Teaching-Kultur hat letztendlich und vielleicht auch sich selbst kritisch reflektiert um das zu verbessern?
00:15:01: Ja unbedingt!
00:15:03: Wenn ich in zehn Jahren ein Bankerskratz in Oman habe dann bin ich noch so froh, haben wir da im Haus Junge, die das gut können operieren.
00:15:12: Wir hoffen dir aber trotzdem nicht, dass es so weit kommt!
00:15:16: Das ist doch schon wichtig.
00:15:18: Ganz kurz zu dem sich kritisch hinterfragen... Das ist auch eine Persönlichkeit und institutionell muss das sein.
00:15:27: Dass man wirklich sagt, da müssen wir uns verbessern.
00:15:30: Sehst du hier einen Wechsel im Intenken?
00:15:34: Bei uns in den ... Ist das Denken vorhanden?
00:15:38: Ich sehe das Problem mit unserem Gesundheitswesen, die mit der Ökonomisierung gewisse Patienteninteressen auf den Strecken bleiben.
00:15:47: Mit massiver Konkurrenz und Druck müssen wir einen Umsatz machen.
00:15:55: Ich habe in meiner Position viel zu weit gemeinigt bei Bankerserkrankungen.
00:16:01: Und gelegentlich muss ich sagen es werden Indikationen gestellt, wo keine sollten sein.
00:16:09: andere Leute, wenn mehr Umsatz machen und mehr Operationen gar nicht nötig sind.
00:16:14: Das ist das Problem.
00:16:15: Du hast mir vorhin gefragt, wie es in den Zwanzigjahren ... Für die nächsten fünf Jahre haben wir in unserem Gesundheitswesen ein Problem, dass man das bereinigen
00:16:24: kann.
00:16:24: Und du wirst alles gesehen auf der Stufe von unseren Nachbarländern in zehn Jahren?
00:16:29: Oder denkst du, wie bringt das anders an?
00:16:33: Das ist ganz schwierig!
00:16:36: Ich denke, man setzt ... Man sollte nicht alle Fehler machen, die unsere Nachbarländer gemacht haben.
00:16:42: Aber wir können auch von den Fällen, die sie gemacht haben, profitieren.
00:16:46: Spannend!
00:16:46: Du kommst ja auch aus meiner anderen Gesundheit zu wissen.
00:16:48: Noch siehst du Unterschied?
00:16:50: Ich muss sagen, dass ich nie in einem... Also ich hab ausschließlich das Schweizer System kennengelernt zum Arbeiten eigentlich.
00:16:56: Deswegen weiß ich es nicht.
00:16:58: Ich habe in England gearbeitet, der Unterschied ist riesig und unglaublich.
00:17:03: wie ... Was wir hier für bearbeitungszeiten haben, kurze Bearbeitungszeitung muss man sagen haben.
00:17:09: Kurze Wege zu Behandlungen, kurzer Wege zur Abklärungen.
00:17:13: Dagegen ist das Schweizer Gesundheitssystem also enorm gewesen.
00:17:18: Das war ganz gut zu wissen dass man zurück geht und dass man in diesem Gesundheitssystem wieder arbeiten darf.
00:17:24: Sehr spannend!
00:17:26: Ich nehme vielleicht so ein von einer Makro zu einer Mikrowaber nicht zurück oder jetzt... Im Bauchspeicheldröserbereich ist es schon so, man macht eine Operation.
00:17:35: Man macht sehr viel Vorabklärung aber es ist ja nie eine hundertprozentige Sicherheit und da gibt es ab und an Situationen die wir befinden haben die einem nicht passen oder die einen nicht den Plan ausführen können was besprochen hat.
00:17:48: Ist das häufig?
00:17:48: Punkt eins, Punkt zwei betrifft dich das?
00:17:51: Oder gab es Situationen wo man sagen muss auf dass es mir selber sehr nahe ging?
00:17:58: also Die Diagnostik wurde über die letzten Jahre immer präziser.
00:18:01: Das heißt, es ist immer seltener geworden, dass wir einen überraschenden Befund im OPK hatten.
00:18:08: Aber ja ... Wir reden lange mit den Patienten vor dem Eingriff.
00:18:14: Es baut sich eine Beziehung auf und das geht einem schon bis man gewusst hat nicht.
00:18:20: Auf der anderen Seite sind wir Profis.
00:18:23: Man muss auch abschalten können.
00:18:26: Ich glaube, das haben wir so im Team.
00:18:27: dass wir den Patienten impativ ermitteln können, aber auch selber uns abkänzen
00:18:34: können.
00:18:35: Denkst du an die Patientin während der Sprachstunde?
00:18:40: Siehst du das Gesicht vor Augen während der Operation?
00:18:42: oder dürfen sie das eben nicht machen?
00:18:44: Ich glaube es wäre nicht ehrlich zu sagen, dass das nicht passiert und man nicht die Familie im Hinterkopf hat.
00:18:51: Ich denke aber, dass wir uns trotzdem soweit immer zu jedem Zeitpunkt abgrenzen können.
00:18:57: Dass das unsere medizinischen Situativen entscheide beeinflusst und es ist im Grunde ganz viel Kommunikation auch vor der Operation ja Kommunikations, dass Patienten darüber aufgeklärt werden, dass vielleicht passieren kann, dass Wir eine Operation abbrechen Dass wir den Tumor nicht ganz herauslösen können.
00:19:18: Das Anschließen, das gibt es bei Bauchspeicheldrüse auch immer wieder, dass anschließend der Tumorellativ trotz aller Gutertherapie wiederkommt.
00:19:27: Es ist vor allem ein Ding der Kommunikation, die vor und nach der Operation relativ ehrlich sein muss mit dem Patienten.
00:19:36: Wenn du da schon nicht am Anfang deiner Karriere gar nötig bist, hast du das jetzt?
00:19:40: Was du im Blick schon zieht ... reagierst du anders?
00:19:45: aufsättiges Situationen oder nicht unbedingt?
00:19:47: Oder ist das auch ein Punkt, wo man sagt mit zunehmender Erfahrung tut man sich versuchen abzugrenzen.
00:19:52: Ich glaube nein!
00:19:54: Ich habe ja zwischendurch einen PhD gemacht und war zwischndurch nur zwanzig Prozent in der Klinik.
00:20:00: Und das war eine Zeit drei Jahre lang, wo ich wirklich gemerkt habe wie wir wenn wir hundert Prozent arbeiten Wie wir im Alltag uns daran gewöhnen schlechte Nachrichten zu übermitteln relativ schwere Diagnosen zu übermitteln.
00:20:15: Und während dieser PhD Arbeit, wo ich in zwanzig Prozent nur einmal die Woche oder zweimal oder mal ein Wochenende da war, darf ich tatsächlich den Unterschied gemerkt, dass das was wir eigentlich für Diagnose übermitteln und was wir für Schicksale mitentscheiden in dem Moment.
00:20:32: Solange wir hier hundert Prozent arbeiten habe ich nicht das Gefühl.
00:20:35: Habe ich das Gefühl, dass man eigentlich das relativ gut konstant mitverarbeiten kann?
00:20:42: Vielleicht nochmal ganz kurz, was ich vorhin angesprochen habe.
00:20:44: Auch sich selbst kritisch zu reflektieren.
00:20:46: Das ist ja auch ein Treiber für Fortschritt letztendlich oder?
00:20:49: Und ich glaube das ist auch bei uns durchaus der Fall und zwar auf einem Mikro eben im Sinne von übersprechen sämtliche Komplikationen die man hat und versuchen leeren daraus zu ziehen und dann vielleicht auch in den Sinn einer klinischen Forschung zu sagen... dass der Weg nicht der, den man machen sollte oder der richtige.
00:21:08: Das eint uns alle, dass wir das Beste für die Patientin geben
00:21:12: wollen.
00:21:13: Das ist etwas, was massiv geändert hat.
00:21:15: Wir hatten dieses Thema früher schon in diesem Gespräch.
00:21:20: In der Vergangenheit weiter zurück, da hat eine Person bestimmt, was man macht ... Das ist ja nicht mehr so, weil wir auch untereinander diskutieren.
00:21:30: Im Einzelfall sagt man auch noch, dass man kommuniziert.
00:21:35: Wenn ich amoperiere oder wenn dann amoperierend bin und wir in einem Punkt kommen wollen, können wir weiter?
00:21:41: Oder können wir nicht?
00:21:43: Dass wir sagen, was sind Vorteile?
00:21:45: Was sind Nachteile?
00:21:47: Wo sind Risiken?
00:21:48: Dass man das offen kommuniziert und keine Person einfach sagt, ich will jetzt das und dann machen wir es!
00:21:53: Das ist im Einzelfall und über das ganze Video sei es Datenanalysen.
00:21:56: Dass man die eigenen Daten kritisch analysiert, da haben wir heutzutage auch dank der eiligen guten Möglichkeiten.
00:22:04: Wir haben für Patienten sicherlich anonymisierte Datenbanken, in denen wir unseren Resultat überprüfen können.
00:22:12: Und das bringt dann schon weiter.
00:22:13: Es gibt Fortschritte.
00:22:15: Wir sind trotzdem noch nicht ganz auf dem Niveau Luftfahrt oder wo das vielleicht noch ein wenig mehr Detail geliebt wird?
00:22:23: Vielleicht auch weil der Mensch nicht eine Maschine ist am Schluss.
00:22:27: Und vielleicht sind wir ja keine Maschinen, also gab es Situationen, die du sagen musst ... Also da brauche ich jetzt seine Pause.
00:22:34: oder hier ist etwas einfach nicht so gelaufen und unverschuldet, wo ich das habe wollen.
00:22:40: Da muss man mich wirklich sehr grob abstrahieren von diesem.
00:22:43: Magst du dich da etwas erinnern in einer Karriere?
00:22:46: Es gibt einzelne Fälle, an denen wir sehr nahe gegangen waren, bei denen ich froh war, dass ich eine Verantwortung abgehe.
00:22:52: Das ist zum Glück ganz wenige.
00:22:55: Aber ja, das gibt es in der Chirurgie, wenn es einfach gar nicht so läuft ... Wenn plötzlich bei den Hauptwienern einen thrombosen Auftritt an der Patientin auf dem Tisch sterben könnte, was bei uns jetzt in den letzten zwanzig Jahren nie passiert ist.
00:23:12: Aber solche Situationen sind zum Glück selten.
00:23:16: und dann ... Es ist wichtig, dass man es abgeben kann.
00:23:18: Darum hat die Team die bessere Resultat als der Einzelkämpfer?
00:23:22: Absolut!
00:23:23: Ich glaube das ist auch der Geist, lebst du ja weiter?
00:23:25: Das
00:23:26: sind die Möglichkeiten habe ich zum Glück genau.
00:23:30: Also für mich ist schon ... Die Phasen wo ich wie in Anführungsstrichen in den letzten Jahren alleine zuständig war oder mehr oder weniger einen großen Teil der Verantwortung getragen habe, das merkt man so vor.
00:23:43: Das bewegt sich auf Schlafqualität aus, wie man studiert.
00:23:50: Im Vergleich zu wenn man weiß man kann Verantwortung teilen in einem Team auf zwei drei Köpfe das macht extrem viel aus.
00:23:59: ich glaube dass ist wahrscheinlich auch was Das haben wir alle als Medizinstudenten erlebt, wie man denkt.
00:24:05: Man hat eigentlich langsam eine Station im Griff und plötzlich wird man Assistenzarzt und muss das Kalium selber verordnen und die Verantwortung dafür tragen und auch für die Konsequenz tragen.
00:24:15: Und es geht auf jeder Ebene weiter.
00:24:17: Vielleicht habe ich dich gefragt, wo wir in den letzten zehn oder zwanzig Jahren stehen?
00:24:21: Wie siehst du jetzt mit der Robotik normalitätisch?
00:24:25: Was denkst du, was stehen wir in diesen zwanziger Jahren?
00:24:27: Also ich könnte mir vorstellen, dass jetzt vor allem bei der Bauchspeichhydrösen-Chirurgie das wirklich die Robotik einen ganz großen Teil von der Lapparaskopie ablöst.
00:24:37: Einen Teil auch von der offenen Chirurgien.
00:24:41: Ich denke wir haben auch im Grunde da man brauchte den Schritt über die Lapparskopie und sieht aber, dass der Roboter uns wie noch mehr Vorteile gibt.
00:24:49: Vor allem in der Bauchspeichhydrysenkopfentfernungen.
00:24:54: Da ist es einfach nochmal viel geeigneter als die wo die Operation schwierig bleibt.
00:24:59: und letztlich glaube ich auch, vor allem muss man sagen in den Studien, die Vorteile für den Patienten nicht eindeutig gezeigt werden konnten.
00:25:08: Und die Studien kommen jetzt langsam alle für den Roboter zu sagen das wird die Zukunft.
00:25:13: und auch dass wir uns dann so schrittweise herantasten an schwierigeren Befundern, Arterien-Rekonstruktionen, Venenrekonstruzionen am Patienten mit chronischen Bauchspeicheldrösenentzündungen, die in der Regel viel schwieriger zu operieren sind.
00:25:27: Thema allgegenwärtig ist ja AI.
00:25:31: Hast du Angst, dass du in zehn Jahren es dich nicht mehr braucht?
00:25:36: Tatsächlich überhaupt nicht!
00:25:38: Wir haben ja Kollegen jetzt die darum zum Beispiel daran arbeiten das wir wie Warnsysteme haben wenn wir Zum Beispiel bei der Geilenblasenentfernung, wenn wir bestimmte Strukturen nicht sicher dargestellt haben dass wir so wie Alarm Signal bekommen vom Computer das uns sagt es ist noch nicht der richtige Schritt um zum Beispiel den geilen Blasengang abzuhängen.
00:26:04: Das denke ich wird sicher langfristig kommen dass wir Warnsysteme haben aber ich hätte jetzt gar keine Sorge dass wir ersetzt werden.
00:26:14: Gut, und wenn ich sagen muss heute in das Problem gelöst von der Menschheit, dann gehen wir gerne in Rente.
00:26:19: Dann musst du dir gleich beachten!
00:26:22: Oder los bei dir hin?
00:26:25: Ja gut, vielen herzlichen Dank für eure Zeit.
00:26:28: Sehr spannend gewesen.
00:26:30: Wünsch euch einen schönen Tag.
00:26:31: Tschüss zusammen.
00:26:32: Danke auch.
00:26:33: –
00:26:33: Dankeschön.
00:26:42: Der Podcast für ein gutes
00:26:47: Buchgefühl.
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